Professur Karin Sander Architektur und Kunst Professor Karin Sander Architecture and Art

Professur für Architektur und Kunst

Der Begriff „Kunst“ bezeichnet heute nicht mehr primär die Fähigkeit, Kunstwerke im Sinne dinglicher Artefakte herzustellen, er bezieht sich vor allem auf eine Methode zur Generierung komplexer Bedeutungen ausserhalb normierbarer Standards. Aufgrund ihrer subjektiven Wurzel erfordert die Auseinandersetzung mit Kunst in besonderem Mass die Ausbildung kritischer, das heisst den Kunstbegriff permanent mitreflektierender Kompetenzen.
Entsprechend ist das Lehrprogramm im ersten Jahr darauf abgestimmt, Kunst als eine sowohl formal (technisch) wie inhaltlich ungesicherte, gleichwohl aber qualitativ überprüfbare Tätigkeit zu vermitteln. Das Verhältnis von Kunst zur Architektur bestimmt sich nicht nur nach dem, was die eine Disziplin der anderen an speziellen praktischen Fertigkeiten, an „skills“, zu bieten hat, sondern auch nach dem, was ihre produktive Spannung ausmacht. Nicht die Schnittmenge zwischen Kunst und Architektur ist das Interessante, sondern der Schnitt selbst. Dazu zählt das Zweifeln an schnellen Lösungen, das Denken um Ecken, der unverstellte Blick auf die Dinge, die konzeptuelle Geradlinigkeit, auch da, wo die Kunst irrational und dysfunktional erscheint. Dazu gehört aber auch eine besondere Sensibilität für den Kontext, für den Ort im Verhältnis zu seiner Umgebung, und zwar sowohl in einem ästhetischen wie auch politischen und historischen Sinn: Hierzu bedarf es aber vor allem eines entwickelten Gespürs für die ästhetische, kulturelle und politische Verfasstheit der Gegenwart.
Die Tatsache, dass der Unterricht von aktiven Künstler/innen geleistet wird, beruht auf der Überzeugung, dass künstlerisches Denken und Handeln nur dann authentisch vermittelt werden können, wenn die Lehrperson selbst in eine künstlerische Suchbewegung verstrickt ist. Die Vermittlung künstlerischer Strategien soll dazu befähigen, auf Lösungen zu kommen, die auf andere Weise nicht zu erreichen sind. Der Weg dorthin muss stufenweise vermittelt werden, denn Kunst ist nicht das, was man auf die Schnelle von ihr simulieren kann, sondern das, was sich der Simulierbarkeit gerade entzieht.

Inhalt und Ziele

Die Kunstlehre im Rahmen des Architekturstudiums an der ETH Zürich stellt das künstlerische Denken und Arbeiten in den Mittelpunkt. Dabei werden im ersten Studienjahr grundlegende Fähigkeiten in der Wahrnehmungs- und Bildkompetenz vermittelt. Neben den klassischen Bildmedien wie Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video, Skulptur oder Installation wird das Spektrum um die so genannten Neuen Medien, um digitale und netzbasierte sowie performative Techniken erweitert. Unterschiedliche künstlerische Strategien und der Umgang mit Materialien und Techniken werden in den Gruppen vorgestellt und praktisch erprobt. Durch kunst- und erkenntnistheoretische Auseinandersetzungen werden Wahrnehmung, Ausdrucksfähigkeit und ästhetisches Urteilsvermögen geschärft, was letztlich zu einem tieferen Verständnis künstlerischer Konzepte und transdisziplinärer ästhetischer Strategien führt, wie sie die zeitgenössische Kunst und Architektur prägen.

Tages- / Semester­programm

Der Mittwoch beginnt mit Vorträgen und Gesprächen, die in ihrem inhaltlichen Zusammenspiel auf zwei Semester angelegt sind und einen Horizont aufspannen, vor dem zentrale Begriffe der Architektur und Kunst an Kontur gewinnen. Inhalt der Vorlesung ist die Vermittlung von Grundlagen des künstlerischen Denkens und Handelns im Sinne einer Schulung des eigenen Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Ausdrucksvermögens, jeweils festgemacht an Beispielen zeitgenössischer künstlerischer Positionen. Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Kunst- und Architekurdiskurses, in dem die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und öffentlichem Raum eine bedeutende Rolle spielt, wird das Zusammenspiel zwischen künstlerischen und gesellschaftlichen Handelns kritisch reflektiert, insbesondere hinsichtlich einer Neubestimmung des Verhältnisses von Kunst und Architektur, um so eine vertiefte Einsicht in die Besonderheit kreativer sowie spezifisch künstlerischer Prozesse bei der Gestaltung von Wirklichkeit zu ermöglichen..

Das freie und perspektivische Zeichnen im ersten und zweiten Semester versteht sich als praktische Einweisung in das Grenzland zwischen Handwerk, Beobachtung, Aufzeichnung, und künstlerischer Reflexion. Die Herausforderungen werden im Laufe der beiden Semester auf unterschiedliche Aspekte des Zeichnens ausgeweitet und sind Anregungen für das eigene Zeichnen und die Ausbildung künstlerischer Kriterien.

In der Gruppenarbeit im ersten Semester soll - repräsentiert durch die unterschiedlichen Kompetenzen der Lehrenden - ein breites Themenspektrum vor Augen geführt werden, sodass sich die Studierenden an einer Vielfalt künstlerischer Positionen orientieren können. Jede Gruppe durchläuft im ersten Semester einen Parcours vorgestellter künstlerischer Strategien und Ausdrucksmöglichkeiten, die dann im darauffolgenden Semester an eigenen Projekten praktisch erprobt und vertieft werden. Im Vordergrund steht dabei die individuelle Förderung eigener künstlerischer Ideen. Die spezielle Verunsicherung, die entsteht, wenn sich während des künstlerischen Arbeitens alltägliche Vertrautheiten auflösen, ist für die eigene Entwicklung unabdingbar; sie nicht nur aushalten, sondern produktiv machen zu können, gehört zu den wichtigsten Aufgaben dieses zweiten Semesters. Im Lauf des ersten Studienjahres werden die Studierenden so zunehmend zu Akteuren. Da das eigene Tun in der Kunst durch nichts ersetzt werden kann, wird der praktischen künstlerischen Arbeit in den Gruppen möglichst viel Raum gegeben und damit die Grundlage für vielfältige eigene Entdeckungen geschaffen. Dabei wird den Studierenden ein Bewusstsein für die Vielzahl an Arbeitsmöglichkeiten in Bezug auf die selbst gestellten Themen und Aufgaben vermittelt, sodass sie sich mit der Realisierung eigener Projekte unabhängig und kritisch positionieren können.

Im ersten Studienjahr der Architektur ist die künstlerische Ausbildung neben Entwurf und Konstruktion ein eigenständig zählendes Fach, das mit Semesternoten abgeschlossen wird.

Studienbegleitende Wahlfächer und Diplom/Master

Ab dem zweiten Studienjahr bis zum Diplom werden die künstlerischen Wahl- und Begleitfächer je nach Interessen der Studierenden freiwillig belegt (3D Scanning und Freeform Modelling, Künstlerisches Denken und Handeln, Fotografie, Intervention und Performance, 360Grad – Reality to Virtuality, freies Zeichnen). Der Lehrstuhl Architektur und Kunst hat derzeit sieben Wahl- und Begleitfächer. Der Entwurfstätigkeit im Diplom /Master wird das künstlerische Denken und Arbeiten zur Seite gestellt. Im Dialog der Methoden von Architektur und Kunst wird insbesondere das konzeptuelle Vorgehen präzisiert. Die methodischen Reflexionen fliessen integriert in den Entwurf ein. Für jeden Schritt des Entwurfs wird ein systematisches Vorgehen von der Ideenfindung über die Detaillierung bis zur Darstellung erwartet und kann auf vielfältige Art und Weise zum Ergebnis des Entwurfes beitragen.

Forschung

Experimentelle Methoden, mit denen Räume und deren Atmosphären, Gegenstände und Personen dreidimensional erfasst, dargestellt und gebaut werden können, ist Thema einer Forschungsgruppe aus Lehrenden und Studierenden am Lehrstuhl für Architektur und Kunst, die sich zu einem wichtigen Faktor in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Universitäten entwickelt hat und zur Forschung der 3D Technologie beiträgt.

Beim selbstständigen, künstlerischen Arbeiten an eigenen Projekten, das sowohl für das Basisjahr als auch für die höheren Semester einen wichtigen Bestandteil des Lehrprogramms darstellt, steht immer das künstlerische Denken und Handeln im Vordergrund, im Unterschied zu einer rein visuell orientierten Gestaltungslehre. Es geht also nicht primär darum, “Techniken” oder „Fertigkeiten“ zu vermitteln, sondern die damit verbundenen Haltungen ins Bewusstsein zu rücken.

Chair of Architecture and Art

Today the term "art" no longer primarily designates the ability to create works of art in the sense of material artefacts but rather a method of generating complex meanings outside of established norms. Because it is rooted in subjectivity, engaging with art demands above all the cultivation of critical faculties capable of permanent reflection on the nature of art.

The first-year curriculum at the ETH thus aims at teaching art as an activity that lacks secure formal (technical) and contentual parameters but is nevertheless qualitatively assessable. The relationship between art and architecture is determined not only by what the one has to offer the other in terms of so-called "practical skills" but also by the creative tension existing between the two. What is interesting is not the degree to which art and architecture intersect but the nature of that intersection itself. This approach entails being sceptical of quick solutions, thinking outside the box, looking steadily at the world, and striving for conceptual straightforwardness, even when art appears to be irrational and dysfunctional. But it also involves an especial sensitivity to context—to location in relation to surroundings—in an aesthetic, political, as well as historical sense. It involves above all a well-developed awareness of contemporary aesthetics, culture and politics.

The program is taught by practising artists, reflecting a conviction that artistic thinking and activity can only be authentically communicated if the teachers are themselves engaged in creative pursuits. Mastering creative strategies enables one to achieve solutions unattainable by any other means. It is a journey that must be taken one step at a time, for art consists not in what can be quickly simulated but precisely in what escapes simulation.

Content and Goals

Art teaching within the architecture curriculum at the ETH focuses on creative thinking and praxis. In the first year, the emphasis is on basic cognitive and visual skills. Together with classic visual media such as drawing, painting, photography, video, sculpture, and installation, the spectrum embraces the so-called new media including digital, network-based, and performative technologies. A wide range of artistic strategies using different materials and techniques is presented and practiced in group work. Discussions on art theory and epistemology help students to develop their perceptive and expressive skills and powers of aesthetic judgement, thus gaining a deeper understanding of the artistic concepts and transdisciplinary aesthetic strategies employed in contemporary art and architecture.

Daily and Semester Programme

Wednesdays begin with presentations and discussions whose content is designed to take up two semesters, opening up perspectives against which to outline central concepts of architecture and art. The presentations teach the fundamentals of creative thinking and praxis, honing students’ perceptive, representative, and expressive skills, and underlining these with examples from contemporary positions in art. Taking as our starting point current art and architecture discourse in which the relationship between art and public spaces plays an especially important role, we reflect critically on the interplay of creative and social praxis—in particular with respect to redefining the relationship between art and architecture and thus reaching a better understanding of creative and, specifically, artistic processes in shaping reality.

Free and perspective drawing in the first and second semesters provides a practical introduction to interaction between manual skill, observation, recording, and creative reflection. In the course of the two semesters, the challenges offered students extend over many aspects of drawing, stimulating their own drawing praxis and extending their range of creative criteria.

In the group work in the first semester, a broad spectrum of topics—depending on instructors’ specialities—is offered, allowing students to orient themselves to a wide range of creative positions. In the first semester, each group completes an introductory course in creative and expressive strategies, which in the following semester are practiced and consolidated in students’ own projects. The focus is on encouraging students’ own creative ideas. That special feeling of insecurity which is felt when everyday certainties dissolve while working creatively is indispensable to students’ artistic development. One of the most important challenges of this second semester is not only to face up to this feeling of insecurity but also to turn it to productive use. In the course of this first year, students thus become increasingly proactive. Since nothing can substitute for creative praxis, as much room as possible will be given to such praxis in group work, laying the groundwork for a wide variety of creative discoveries. Students thus gain an understanding of the broad range of strategies available for approaching their self-chosen topics and assignments, allowing them to establish their own independent critical positions as they work on their projects.

In the first year of architecture studies, art education—as do design and construction—counts as a separate subject, completed by awarding of a semester grade.

Study-related electives and diploma/MA

From the second year of studies to completion of the diploma, students may freely select which electives they take based on their interests. (3D Scanning and Freeform Modelling, Creative Thinking and Praxis, Photography, Intervention and Performance, 360 Degrees–from Reality to Virtuality, and Freehand Drawing). The Chair of Architecture and Art currently offers seven electives. Design praxis in the diploma/MA programme is supported by Creative Thinking and Praxis. The dialogue of methodologies in architecture and art focuses in particular on conceptual processes: methodological considerations are integrated directly into the design process. For every step of this process, from the original concept to detailing and realising the design, students are expected to maintain a systematic approach. This can take a number of different forms in leading to realisation of the final product.

Research

A research group consisting of teachers and students at the Chair of Architecture and Art has been experimenting with methods of recording, representing and constructing spaces and their ambiences, objects and people in 3D. The group has evolved to become an significant player in interdisciplinary work with other institutions and universities, making an important contribution to research into 3D technology.

In independent creative work on students’ own projects—an important element of the programme in both the introductory year and higher semesters—the focus is always on creative thinking and praxis, in contrast to purely visually-oriented design teaching. The main thing is thus not to teach “techniques” or “skills” but make students aware of the mind-sets these entail.

Aktuelles Current Events

LEARNING SPACES

21.09.2022

18:00 Uhr, HIL Foyer

Podiumsgespräch anlässlich der Veröffentlichung der ARCH+249

"NEIGHBOURHOOD": der Schweizer Beitrag zur Architekturbiennale 2023

31.03.2022

Karin Sander und Philip Ursprung haben mit ihrem Projekt „NEIGHBOURHOOD“, basierend auf den Themen Nachbarschaft und Beziehung, den Wettbewerb der Kulturstiftung ProHelvetia für den Schweizer Beitrag zur Architekturbiennale 2023 in Venedig gewonnen. Unterstützung erhalten sie dabei von Sassa Trülzsch, Berit Seidel und Tobias Becker.

Seminarauftakt - DIE RESTLICHEN VIER FÜNFTEL DES 21. JAHRHUNDERTS

04.03.2021

Prof. Karin Sander zusammen mit Prof. Harald Welzer und Matthias Wermke

16:00 - 17:00 Einführung und Begrüssung

ZOOM LINK

Seminarwoche nach Tokio

21.08.2020

Seminarwoche
vom 19. bis 23. Oktober 2020
Zürich / Tokio

Skulptur / Sculpture / Scultura Museion, Bolzano, Italy

29.05.2020

Einzelausstellung vom 29.05.20 bis 20.09.20

Link zur virtuellen Tour durch die Ausstellung
https://bit.ly/36wl5tE

Berlin Studios

12.02.2020

Seminarwoche
vom 15. bis 21. März 2020
Berlin

Vertical Garden at Night

Common Ground

13.11.2019

Gastvortrag
mit Florian Köhl
um 9:30 Uhr
ETH ONA Zeichensaal, Zürich

Robin Hood Gardens

02.10.2019

Gastvortrag und Ausstellungseröffnung
mit Annette Kisling
um 9:30 Uhr/ 18:00 Uhr
ETH ONA Zeichensaal / Maria HIL F Hönggerberg, Zürich

FIRST CONNECTION

31.05.2019

Ausstellung Fiktion und künstlerische Recherche
Vernissage am Freitag, 31. Mai 18 Uhr
Reaktor Kunstraum, Wasserwerkstrasse 13, Zürich

Symposium: Mythen - Bauhäuser - Dogmen

24.05.2019

Podiumsgespräch mit Karin Sander
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin
www.adk.de

Frozen Gesture - Gesten in der Malerei

18.05.2019

Ausstellung mit Franz Ackermann, Pia Fries, Katharina Grosse, Judy Millar, Gerhard Richter, David Reed und Karin Sander.
18.5.-18.9.2019
Stadthaus, Kunst Museum Winterthur, Museumstrasse 52
www.kmw.ch

Karin Sander @ agps

12.04.2019

Buchpräsentation: Karin Sander. A – Z
um 18:00 Uhr
Zypressenstrasse 71, Zürich

Gastvortrag Roland Roos

10.04.2019

Gastvortrag
ETH ONA Zeichensaal, Zürich

Nora Turato. explained away

27.03.2019

Gastvortrag und Artist Talk
mit Nora Turato und Fabian Flückiger
um 9:30 Uhr
ETH ONA Zeichensaal, Zürich

Berlin Walks

17.03.2019

Seminarwoche
vom 17. bis 22. März 2019
Berlin

Artist Talk

25.02.2019

Karin Sander im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Ursprung
Haus am Waldsee, Berlin
www.hausamwaldsee.de

Deutschlandfunk Kultur

22.02.2019

Karin Sander und Ulrike Timm im Gespräch über Konzeptkunst und ihre derzeitige Ausstellung im Haus am Waldsee in Berlin.
www.deutschlandfunkkultur.de

LEARNING SPACES

21.09.2022

6 pm, HIL Foyer

Panel discussion on the occasion of the publication of the ARCH+249

"NEIGHBOURHOOD": the Swiss contribution to the Architecture Biennale 2023

31.03.2022

Karin Sander and Philip Ursprung have been nominated by the Pro Helvetia cultural foundation to contribute to the Venice Architecture Biennale 2023 with their project “NEIGHBOURHOOD”, based on the topic of proximity and relationship of two pavilions.

Press Release

Introduction to the seminar - THE REMAINING FOUR FIFTHS OF THE 21. CENTURY

04.03.2021

Prof. Karin Sander together with Prof. Harald Welzer and Matthias Wermke

16:00 - 17:00 Introduction and greeting

ZOOM LINK

Berlin Studios

12.02.2020

Seminar week
from 15 to 21 March 2020
Berlin

Common Ground

11.11.2019

Guest lecture and artist talk

with Florian Köhl

at 9:30 a.m.

ETH ONA Zeichensaal, Zürich

Robin Hood Gardens

02.10.2019

Guest lecture and exhibition opening

with Annette Kisling

at 9:30 a.m. / 6:00 pm

ETH ONA Zeichensaal / Maria HIL F Hönggerberg, Zürich

FIRST CONNECTION

31.05.2019

Ausstellung Fiktion und künstlerische Recherche
[Fiction and creative research]
Vernissage: Friday, 31 May 6 p.m
Reaktor Kunstraum, Wasserwerkstrasse 13, Zürich

Symposium: Mythen - Bauhäuser - Dogmen [Symposium: Myths – Bauhauses – Dogma]

24.05.2019

Podium discussion with Karin Sander
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin
www.adk.de

Frozen Gesture - Gesten in der Malerei [Frozen Gesture - Gestures in Painting]

18.05.2019

Exhibition with Franz Ackermann, Pia Fries, Katharina Grosse, Judy Millar, Gerhard Richter, David Reed, and Karin Sander.
18.5.-18.9.2019
Stadthaus, Kunst Museum Winterthur, Museumstrasse 52
www.kmw.ch

Karin Sander @ agps

12.04.2019

Book presentation: Karin Sander. A – Z

at 6 p.m.
Zypressenstrasse 71, Zürich

Guest Lecture Roland Roos

10.04.2019

Guest Lecture
ETH ONA Zeichensaal, Zürich

Nora Turato. explained away

27.03.2019

Guest lecture and artist talk

with Nora Turato and Fabian Flückiger

at 9:30 a.m.
ETH ONA Zeichensaal, Zürich

Berlin Walks

17.03.2019

Seminar week
from 17 to 22 March 2019
Berlin

Artist Talk

25.02.2019

Karin Sander in conversation with Prof. Dr. Philipp Ursprung
Haus am Waldsee, Berlin
www.hausamwaldsee.de

Deutschlandfunk Kultur [German Public Radio – Culture]

22.02.2019

Karin Sander and Ulrike Timm talk about concept art and her current exhibition in the Haus am Waldsee in Berlin.
www.deutschlandfunkkultur.de

Basisjahr First Year Course

Architektur und Kunst I + II

Karin Sander, Ester Vonplon, Tobias Becker, Heiner Franzen

Mittwoch, 9:45 - 10:30 Uhr, ONA Fokushalle

In einzelnen "Close Ups" werden sich Karin Sander gemeinsam mit Tobias Becker, Ester Vonplon und Heiner Franzen im Herbstsemester 2022 mit unterschiedlichen zeitgenössischen Fragestellungen auseinandersetzen und deren Relevanz für Architektur und Kunst untersuchen. Anhand konkreter Beispiele diskutieren wir künstlerisches Denken und Handeln. Ein solcher Prozess zwingt uns, experimentelle Kommunikationsformen zu nutzen und eigene Positionen einzunehmen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Sprache als Werkzeug zum Verstehen und kreativen Handeln sowie zur Entwicklung der eigenen Urteils- und Ausdruckskraft.


Freies und Perspektivisches Zeichnen

Heiner Franzen

Mittwoch, 8:00 - 9:30 Uhr, ONA Fokushalle

Die Hauptidee hinter den Übungen ist es, den Prozess des Zeichnens als eine weitreichende Aktivität zu vermitteln, die gleichermaßen Bilder, Sprache und Reflexion hervorrufen kann. Die Sitzungen am Mittwochmorgen werden durch kurze Präsentationen oder Videoclips eingeleitet, in denen ich Beispielen aus der bildenden Kunst, andere aus Film und Video, Cartoon, Theater, Architektur usw. gegenüberstelle. Diese Beispiele sollen konkrete Impulse für unsere praktischen Übungen geben und die Eigenheiten und Widerstände verschiedener Materialien und Milieus vermitteln. Wir werden eine Reihe von Zeichenwerkzeugen und Papierformaten verwenden. Alle Teilnehmer arbeiten gemeinsam in einem Raum, abwechselnd an Tisch, Wand und Boden. Die Zeichensitzungen sind als Übungen im freien Spiel mit einfachen Formen und Objekten gedacht und sind ein erster Schritt zu einer intensiveren Zeichenpraxis.


Praxis-Modul 1

Short Cuts

Heiner Franzen, Thomas Knüsel

Mittwochs, 11:00 - 17:00 Uhr, ONA Fokushalle

In diesem Seminar produzieren wir einen gemeinschaftlichen Experimentalfilm. Dabei untersuchen wir in einer individuellen Aufgabe, wie wir mithilfe zweier Stills eine kurze Geschichte erzählen. Durch sequenzielle Übungen wie Zeichnungen, shot notes und Storyboards ermitteln wir Elemente wie Kameraeinsteinstellungen, Schnitt, Perspektivwechsel etc. Ziel des Seminars ist, filmische Sequenzen mit einfachen Mitteln zu realisieren und zu verbinden. Das Resultat ist ein Film, in dem alle Studierenden Regie geführt haben.


Heiner Franzen, „Großes Gesichtsfeld“, mehrkanalige Videoinstallation, Haus am Lützowplatz, 2018

Praxis-Modul 2

Abbild

Ester Vonplon, Francisco Sierra

Mittwochs, 11:00 - 17:00 Uhr, HIL E4

Wir leben in einer Welt die mehr und mehr von Bildern dominiert wird.

In unserem 3-teiligen Modul beschäftigen wir uns mit der der Bedeutung des Bildes, dessen Spannungsfeld zum Abbild und dem Schaffen eigener Bilder. Denn beinahe alle unsere Erfahrungen und Erinnerungen sind durch Bilder geprägt und werden durch diese weitervermittelt.

Anhand von eigenen Bildern und Bildbetrachtungen versuchen wir der Rolle des materialisierten Bildes in der Kunst nachzugehen und dessen narratives Potenzial zu erkunden.

Teil 1: die Lesbarkeit / Sprache des Bildes. Wir als Betrachter:innen von Bildern.
Teil 2: Wie Gemälde zu Erzählungen werden und Geschichten sich in Bilder verwandeln.
Teil 3: das Bild / Abbild


Francisco Sierra “Untitled 3 × 747”, 2018/19 Oil on canvas, 154 × 235 cm, Collection Aargauer Kunsthaus Aarau

Praxis-Modul 3

Multiscores

Izidora I LETHE, Thea Reifler

Mittwochs, 11:00 - 17:00 Uhr, Shedhalle

In unseren 3 Seminarsitzungen beschäftigen wir uns mit künstlerischen Notationssystemen - oder Scores. Ein Score ist eine Art Anleitung, die ausgeführt eine künstlerische, oft zeitbasierte Arbeit hervorbringt, sei es Performance, Sound/Musik oder Text. Je nachdem, wer den Score ausführt, oder wie oft er wiederholt wird, entstehen so immer wieder neue, teils sich entwickelnde künstlerische Ergebnisse. Diese können mitunter auch selbst wieder Grundlage werden für neue Arbeiten. (Daher der Name des Kurses Multiscores.)

In der ersten Sitzung geben wir Euch im Lecture-Format einen Überblick über verschiedene historische und zeitgenössische Beispiele von künstlerischen Scores aus Hintergründen wie Fluxus, der Situationistischen Internationale,von Performance-Pionierinnen und gegenwärtigen transdisziplinären Künstlerinnen.
Wir beschäftigen uns aber auch mit für das Verständnis grundlegenden Themen wie dem Körperwissen und testen gemeinsam (körperbasierte, sound- und text-) Scores im Kurs aus.

Auf diesen Grundlagen werdet Ihr Eure eigenen ersten Versuche mit der Erschaffung von individuellen Scores erarbeiten. In der zweiten Sitzung werdet Ihr von den individuellen Notationen ausgehend in kleineren Gruppen einen gemeinsamen Score entwickeln. Die dritte Sitzung ist der Präsentation und/oder gemeinsamen Durchführung Eurer Scores gewidmet. Multiscores findet in der Shedhalle auf dem Gelände der Roten Fabrik statt.


WE, live performance, 2021, Izidora l LETHE

Photo Credits: Diana Pfammatter
Performers: Val Minnig, Stéph, Nina Emge, Jovin Joëlle Barrer, Hermes Schneider, Donya Speaks, Claudia Barth

Architecture and Art I + II

Karin Sander, Ester Vonplon, Tobias Becker, Heiner Franzen

Wednesday, 9:45 - 10:30 am, ONA Fokushalle

In “Thinking and Talking about Art” together, we will take a look at some significant contemporary debates and explore their relevance for architecture and art. Such a process forces us to use experimental forms of communication and take up our own individual positions. The main focus will be on language as a tool for understanding and creative action and for developing our own powers of judgment and expression. In the autumn semester of 2021 Karin Sander together with Tobias Becker and Ester Vonplon will discuss various types of creative theory and practice with all students in the introductory year, starting out from concisely defined positions in architecture and art. These mornings together will be rounded off by a free and perspective drawing session with Heiner Franzen.


Free and Perspective Drawing

Heiner Franzen

Wednesday, 8 - 10 am , ONA Fokushalle

The main idea behind the exercises is to communicate the process of drawing as a wide-ranging activity that can evoke images, language, and reflection equally. The Wednesday morning sessions will be introduced by short presentations or video clips in which I juxtapose examples from the fine arts with others from film and video, cartoon, theatre, architecture, etc. These examples are intended to provide concrete impulses for our practical exercises as well as communicate the idiosyncrasies and resistances of different materials and milieus. We will use a range of drawing tools and paper formats. All students will work together in one room, alternating between table, wall, and floor. The drawing sessions are intended to be exercises in free play using simple forms and objects and are a first step towards more intensive drawing praxis.


Practice Module 1

Short Cuts

Heiner Franzen, Thomas Knüsel

Wednesday, 11 am - 5 pm, ONA Fokushalle

In this seminar we will produce a collaborative experimental film. In doing so, through an individual assignment we will explore how to tell a short story using two stills. Through sequential exercises such as drawings, shot notes and storyboards, we will identify elements such as camera angles, editing, perspective changes, etc. The goal of the seminar is to realize and connect cinematic sequences with simple means. The result is a film directed by all students together.


Heiner Franzen, „Großes Gesichtsfeld“, mehrkanalige Videoinstallation, Haus am Lützowplatz, 2018

Practice Module 2

Image

Ester Vonplon, Francisco Sierra

Wednesday, 11 am - 5 pm, HIL E4

We live in a world that is more and more dominated by images.

In our tripartite module we deal with the meaning of the image, its field of tension to the image and the creation of own images. Because almost all of our experiences and memories are shaped by images and are transmitted through them.

On the basis of our own images and reflections on images, we will try to explore the role of the materialized image in art and its narrative potential.

Part 1: the readability / language of the image. We as viewers of paintings.
Part 2: how paintings become narratives and stories turn into images.
Part 3: the image / the representation


Francisco Sierra “Untitled 3 × 747”, 2018/19 Oil on canvas, 154 × 235 cm, Collection Aargauer Kunsthaus Aarau

Practice Module 3

Izidora Lethe, Thea Reifler

Wednesday, 11 am - 5 pm, Shedhalle

In our three seminar sessions, we will explore artistic notation systems - or scores. A score is a kind of instruction that, when executed, produces an artistic, often time-based work, be it performance, sound/music or text. Depending on who executes the score, or how often it is repeated, new and sometimes evolving artistic results are produced. These can sometimes themselves become the basis for new works. (Hence the name of the course Multiscores).

In the first session we will give you an overview of various historical and contemporary examples of artistic scores from backgrounds such as Fluxus, the International Situationists, performance pioneers and contemporary transdisciplinary artists. But we will also deal with topics that are fundamental for understanding such as body knowledge and test out (body-based, sound- and text-) scores together in the course.

On this basis you will develop your own first attempts at creating individual scores. In the second session you will develop a common score in smaller groups starting from the individual notations. The third session will be dedicated to the presentation and/or collective execution of your scores. Multiscores will take place in the Shedhalle on the grounds of the Rote Fabrik.


WE, live performance, 2021, Izidora l LETHE

Photo Credits: Diana Pfammatter
Performers: Val Minnig, Stéph, Nina Emge, Jovin Joëlle Barrer, Hermes Schneider, Donya Speaks, Claudia Barth

Wahlfächer / Vertiefungsarbeiten Electives / Semester Projects

3D Scanning and Freeform Modeling

Adi Grüninger

Wahlfach- und Vertiefungsarbeiten:

An der Professur für Architektur und Kunst entwickeln wir experimentell Methoden, mit denen Räume dreidimensional – als Bild und als modellhaftes Objekt – wiedergegeben werden können. Neuerungen im Abbilden sind uns dabei ebenso wichtig wie neuartige Formen der Darstellung. Die Technologien des Raumscannens und des farbigen 3D-Drucks werden dabei kombiniert. Der Scanner vermisst den Raumkörper und erstellt in einem separaten Arbeitsgang zweidimensionale fotografische Bilder. Die beiden grundverschiedenen Bildinformationen werden erst im Anschluss in Beziehung gesetzt. Es entsteht eine Datei aus Punkten, bei der jeder Punkt eine Raumkoordinate, einen Farbwert und diverse im Hintergrund verbleibende Metadaten enthält. Sie zeigt die zu einem spezifischen Raum gehörigen Informationen in allen drei Dimensionen und mit allen wahrnehmbaren Lichtwerten. Für die Darstellung werden die Daten so umgewandelt, dass sie als dreidimensionale farbige Gipskörper im verkleinerten Maßstab ausgedruckt werden können.

Gute Kenntnisse von Windows-Betriebssystemen sind Voraussetzung.

Anfrage unter: grueninger@arch.ethz.ch


360° Reality to Virtuality

Adam Kiryk
Montag, 12:00-14:00 Uhr

Im Kurs 360° Reality to Virtuality beschäftigen wir uns mit unserer realen wie auch virtuellen Umgebung. Mittels verschiedener Techniken der 3D-Digitalisierung, Weiterverarbeitung und Darstellung wird der Versuch unternommen, über das Semester hindurch eine eigene erweiterte Wirklichkeit zu schaffen. Das Experimentieren mit verschiedenen Programmen und Formen der virtuellen Darstellung steht dabei im Vordergrund und gibt Einblick in den Umgang mit 3-dimensionalen Daten und dem Zusammenhang von Virtuellen und Reellen Wirklichkeiten in Lehre und Alltag.

Voraussetzungen/Besonderes:
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Gute Kenntnisse von Windows-Betriebssystemen sind Voraussetzung. Anmeldung für die Teilnahme am Seminar in Absprache mit dem Dozenten: Adam Kiryk


Bild + Sprache - Bildsprache

Ester Vonplon

Wahlfach- und Vertiefungsarbeiten

«Wer diese Bilder nicht mag, mag auch keine Gedichte.»
Jack Kerouacs Zitat von 1958 über Fotografien ist der Ausgangspunkt für einen Diskurs über die Fotografie und ihre Sprache und ihrer Fähigkeit, Geschichten zu erzählen ohne Worte. In Eurer eigenen fotografischen Arbeit wird die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium erwartet.

Anfrage unter: vonplon@arch.ethz.ch


Künstlerisches Denken und Handeln / Performance & Intervention

Tobias Becker

Wahlfach- und Vertiefungsarbeiten

Für all diejenigen, die sich auf eigenwillige oder poetische Weise mit natürlichen oder gebauten Umgebungen, Räumen und Zeit(en) auseinandersetzen möchten, um sich experimentell neue Perspektiven und künstlerische Handlungsfelder zu erschliessen.

Anfrage unter: becker@arch.ethz.ch


3D Scanning and Free-form Modelling

Adi Grüninger
Monday, 2-4 pm

At the Chair of Architecture and Art, we experiment with methods of reproducing space three-dimensionally—as image and model-like object—whereby innovations in ways of depicting 3D space are as important to us as new forms of representation. The technologies of 3D scanning and 3D colour printing are combined here. The scanner measures the body of a space and, in a separate process, creates two-dimensional photographic images of it. The two fundamentally different sets of image information are correlated only afterwards. A data set is created consisting of dots, each of which contains a space coordinate, a colour value, and a range of background metadata. The data set contains the information for a specific space in all three dimensions and with all perceptible light values. To generate a 3D representation, the data are converted into a form that allows the space to be printed out as a small-scale 3D coloured plaster body.

Prerequisites/please note:
The number of participants is limited to 12.
A thorough knowledge of Windows operating systems is required. Registration for the seminar in consultation with the instructor Adi Grüninger.


360° Reality to Virtuality

Adam Kiryk
Montag, 12:00-14:00 Uhr

Im Kurs 360° Reality to Virtuality beschäftigen wir uns mit unserer realen wie auch virtuellen Umgebung. Mittels verschiedener Techniken der 3D-Digitalisierung, Weiterverarbeitung und Darstellung wird der Versuch unternommen, über das Semester hindurch eine eigene erweiterte Wirklichkeit zu schaffen. Das Experimentieren mit verschiedenen Programmen und Formen der virtuellen Darstellung steht dabei im Vordergrund und gibt Einblick in den Umgang mit 3-dimensionalen Daten und dem Zusammenhang von Virtuellen und Reellen Wirklichkeiten in Lehre und Alltag.

Voraussetzungen/Besonderes:
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Gute Kenntnisse von Windows-Betriebssystemen sind Voraussetzung. Anmeldung für die Teilnahme am Seminar in Absprache mit dem Dozenten: Adam Kiryk


Artistic Thinking and Praxis / Performance & Intervention

Tobias Becker


Semester projects

Starting from a range of artistic positions that deal with architecture, space(s) and time(s) in idiosyncratic and often poetical ways, in this seminar we discuss to what degree our ways of looking at our urban and natural surroundings are perceptually, psychologically and culturally predetermined. Based on these discussions, in the group we develop our own experimental fields of action and artistic initiatives that performatively challenge our habitual perceptions of space and time and open up to us new perspectives on our surroundings.

Further inquiries: becker@arch.ethz.ch


Photography

Ester Vonplon

Semester projects

“Anybody doesnt like these pitchers dont like potry, see?”
This quote is from Jack Kerouac’s introduction to greatest book of photographs ever created: Robert Frank’s The Americans (1958).
This elective is about analogue black-and-white photography. We devote a lot of time to looking at the content of photographic works and, by creating our own photographs, learn to tell our own story and develop it conceptually. Besides practical work in the darkroom on the basics of analogue photography (taking pictures, developing films, making prints) we take a look at work methods and techniques used in different creative approaches to photography. The seminar is about our ability to make photographs speak, to create poetry without words.

Further inquiries: vonplon@arch.ethz.ch


Forschung Research

Interdisziplinäre Forschungsarbeit

An der Professur für Architektur und Kunst entwickeln wir experimentell Methoden, mit denen Räume und deren Atmosphären, Gegenstände und Personen dreidimensional erfasst und dargestellt werden können. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Universitäten ist ein wichtiger Bestandteil der Forschungsarbeit und trägt massgebend zur Weiterentwicklung der Technologien bei. Durch die konkrete Auseinandersetzung mit diversen proprietären und hauseignen digitalen Instrumenten ergänzen wir das Know-How an der ETH Zürich im Bereich der digitalen Produktion und der Wissenschaftsforschung in Architektur und Kunst.

Adi Grüninger
Adam Kiryk
Nicolas Rolle
Nico Stutz


What You See is Not What You Get" (22 Exhibitions)

10. Juni 2022 – 16. Juli 2022

Karin Sander hat für diese Einzelausstellung mit dem Titel “What you see is not what you get”,
unterschiedliche Arbeiten aus ihrem Œuvre zusammengetragen und daraus 22 Ausstellungen kuratiert. Diese
jeweilige, individuelle Auswahl hat Karin Sander behutsam in Transportkisten verpackt und dann verschlossen; sie
bieten Schutz und enthalten mitunter Handlungsanweisungen für die unterschiedlichen, klein- und großformatigen
Kunstwerke, die sie enthalten. Die Exponate sind in ihren Transportkisten gut aufgehoben, im Galerieraum zwar
präsent, entziehen sich aber der Sichtbarkeit. Jede Transportkiste hat ihre eigene Größe, trägt ihren individuellen
Titel, führt die in den Werken verwendeten Materialien auf und beinhaltet, was zur Installation der Arbeiten und der
jeweiligen Ausstellung dazu gehört.
Die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Präsenz ist auch ein Motiv der neuen, vom Forschungsteam der Professur Karin Sander ETH Zürich, realisierten Hybrid Reality Ausstellungen BesucherInnen können mittels VR-Brillen weitere
Ausstellungen in der Galerie virtuell besuchen. Für diese Arbeit wurden Werke 3D gescannt und virtuell auf den
Wänden installiert. Diese sichtbare, wenn auch virtuelle Präsentation, bildet einen Kontrapunkt zu den 22
physisch präsenten Ausstellungen – sie lässt die BesucherInnen Werke sehen, die physisch nicht anwesend sind,
während die Werke in den Transportkisten anwesend, aber nicht sichtbar sind. So trifft die visuelle Information auf
die erweiterte Realität, die Erzählung des physischen und konzeptuellen Inhalts schiebt sich über die Präsenz der
erweiterten Realität: “What you see is not what you get”.


Skulptur / Sculpture / Scultura

29. Mai 2020 – 20. September 2020

Diese Virtual Reality Tour durch die Architektur und die Ausstellung Skulptur / Sculpture / Scultura des Museion wurde von dem 3D Team, Adi Grüninger, Adam Kiryk & Nicolas Rolle, Lehrstuhl Architektur und Kunst, Professur Karin Sander, Department Architektur der ETH Zürich aufgebaut und realisiert.
Die Ausstellung ist hier in einer anderen Form virtuell zu sehen und kann auch mit einer 3D VR Brille für Smartphones durchlaufen werden. Die Wände mit den Fotografien werden sich wöchentlich verändern, es sind private Bilder des Publikums, die während des Corona Lockdowns entstanden sind und im Fototausch dem Museum als digitale Daten per mail zugesandt werden. (visitorservices@museion.it). Sie sind nur im virtuellen Museumsbesuch zu sehen, die reale Ausstellung vor Ort ist eine andere.


Karin Sander

8. September 2018 – 18. November 2018

Die vielschichtigen Verschiebungen der Realitäten verdichten sich in der Virtual Reality: Für Karin Sanders Ausstellung in Winterthur wurden alle Räume des Erweiterungsbaus des dortigen Kunstmuseums eingescannt und eine zweite Ausstellung als virtuelle Simulation realisiert . Über ein Head-Mounted Display, eine 3D-Brille, war diese zu sehen bzw. interaktiv zu begehen. Die reale Installation bricht sich an einer fiktiven: Was ist Wirklichkeit, was Vorstellung? Was in der Ausstellung fraglos bleibt, wird bei der Dokumentation derselben zum brisanten Thema, indem sich gesellschaftliche Fragestellungen im Raum der Kunst spiegeln.


Gips – seine Formen

26. Juli 2015 – 18. Oktober 2015

Im Werkstoffarchiv in St. Gallen wird die Ausstellung «Gips – seine Formen» gezeigt. Die Präsentation zeigt Gips in seinen Varietäten als Material und in seiner Verwendung als Werkstoff im Formenbau. Die Anwendung von Gips erfährt durch den Einsatz als Material im 3D-Druck eine Erweiterung. Um diesen neuen Einsatzbereich in der Ausstellung zu integrieren, wurden zwei aktuelle Ergebnisse unserer Forschung mit aufgenommen, der Hybrid- und der Classic-3D-Druck des orangefarbenen Aufzugs.

SITTERWERK
Sittertalstrasse 34
CH-9014 St.Gallen
+41 71 278 87 09
post[at]sitterwerk.ch
sitterwerk.ch


Porträt der Installation "Raum in Rötelkreide"

26. November 2015
Präsentation zur Vernissage

Die Ausstellung "Raum in Rötelkreide" von Karin Sander macht Vorhandenes, aber bis dahin Verborgenes im Ausstellungsraum sichtbar. Der Raum wurde an den Wänden und an der Gewölbedecke mit Rötelkreide schraffiert. Die Spuren der Benutzung und der Vergangenheit: Nagellöcher, Ausbesserungen, Restaurationen werden sichtbar. Diese Rauminstallation wurde mit dem Scanner dreidimensional dokumentiert und als Negativvolumen mit positiven Farbdaten als von uns sogenannter "Hybrid" gedruckt. Die Fotografie wird anlässlich der Vernissage der Ausstellung in Ingolstadt präsentiert.

Gallerie Tongewölbe T25
slg-wittmann.de


Werkstattgespräch 01

27. Mai 2015
Dachterrasse HIL

In der ersten Jahreshälfte 2015 haben wir die technischen und materiellen Grundbedingungen der Darstellung der 3D-Raumscans als ausgedruckte 3D-Fotografien untersucht. Hierfür haben wir nicht nur die Workflows genau untersucht, sondern insbesondere den Aspekt der Postproduktion bei der Vorbereitung der Druckbarkeit von Raumdaten thematisiert. Diese Versuchsreihen wurde am Beispiel der orangenen Aufzüge im HIL erstellt. Es lassen sich vier Druckvarianten unterschieden, wie eine Punktwolke mithilfe eines 3D-Gipsdruckers als 3D-Fotografie erstellt werden kann. Drei der vier Druckvarianten zeigen die Innenräume als Positiv. Hierfür werden die Wände auf unterschiedliche Weise künstlich verstärkt. Einmal durch das Umbauen des Innenraums mit dem ungefärbten Gipsmaterial (Arbeitsname: "Classic"). Oder die Raum- und Farbdaten werden durch eine Programmanwendung vervielfältigt, das kann nach innen ("Dorian Gray") oder nach aussen("Marge") ausgerichtet angewandt werden. Als vierte Variante haben wir die Datenform verfolgt, bei der der Raum als Negativvolumen gedruckt wird, zugleich aber positive Farbdaten aufweist. Das Material wird dabei nach innen verstärkt, so dass der gesamte Raum einschliesslich der Decke gezeigt werden kann. Dieser Ansatz, wir nennen ihn wegen der negativen Form- und der positiven Farbdaten "Hybrid", erscheint uns am vielversprechendsten, was in der anschliessenden Diskussion durch Karin Sander, Clemens Krümmel und weitere Gästen bestätigt wurde.


Präsentation zur 3D-Fotografie

Als Beitrag zur Jahresausstellung des Departments hat die Professur Sander die 2014 erarbeiteten Ergebnisse der Forschungsgruppe präsentiert. Gezeigt wurden verschiedene Ansätze, wie die 3D-Technologie im Darstellungszusammenhang von Architektur und Kunst angewandt werden kann. Ausgangspunkt für die künstlerisch-technischen Interventionen waren reale Entwurfs- und Bauzusammenhänge von zeitgenössischen Architektinnen und Architekten. Es wurden Projekte gezeigt, die in Zusammenarbeit mit Sauerbruch Hutton, Christian Kerez, Arno Brandlhuber und Gramazio Kohler entstanden sind.


3D-Fotografie eines Raumexperiments

Juli/August 2014

Eine Forschungsgruppe des Lehrstuhls von Gramazio & Kohler hat im Sommer 2014 im Sitterwerk in St. Gallen einen neuen Ansatz in der Praxis erprobt. Ein Industrieroboter hat Lehmklumpen zur Bildung von sich gegenseitig stabilisierenden Wänden gezielt in den Raum geworfen. Der Wurfprozess wurde durch die Rückkopplung mit einem 3D-Scanner immer neu angepasst. Die entstehenden Lehmwände konnten bis knapp über Kopfhöhe gestapelt werden. Das Formergebnis, die entstandene Lehmstruktur, wurde dreidimensional vermessen und im Massstab 1:20 ausgedruckt.


3D-Fotografie eines Büros mit 1:1-Modell

April/Mai 2014

Christian Kerez hatte mit seinem Team Anfang 2014 in seinem Atelier ein Modell im Massstab 1:1 aufgebaut. Es zeigte drei Räume eines in Planung befindlichen Wohngebäudes. Anhand dieses Modells sollte die räumliche Qualität der geplanten runden Räume exemplarisch überprüft werden. Dadurch ergab sich eine in vielfacher Hinsicht besondere Situation im Büro. Das geschrumpfte Büro und das Modell bildeten einen starken Kontrast.
Diese aus vielen Teilräumen bestehende Situation wurde mit einem Faro-Scanner vermessen und fotografiert und anschliessend als dreidimensionales, farbiges Gipsmodell gedruckt. Die Decke wurde nicht mitgedruckt, um das Modell einsehen zu können. Da die Punktwolke für sich genommen noch nicht druckbar wäre, mussten die Daten aufgedickt werden. Dabei kommt es zur Verfremdung der Farbwerte und der Verschleifung der Rauminformationen.


Interdisciplinary Reseach Work

At the Chair of Architecture and Art, we experiment with developing methods of recording and reproducing spaces three-dimensionally—to include their atmosphere, objects and people. Interdisciplinary cooperation with other institutions and universities is an important part of our research work and contributes crucially to developing the technologies involved. Through hands-on experimentation with a range of proprietary and in-house digital instruments, we increase the ETH Zürich’s know-how in the fields of digital production and scientific research into architecture and art.

Adi Grüninger
Adam Kiryk
Nicolas Rolle


Plaster and its Forms

26 July 2015 – 18 October 2015

The exhibition Gips – seine Formen [Plaster and its Forms] is being shown in the Materials Archive in St. Gallen. The exhibition presents plaster in all its material variety, as well as its applications in mould construction. Its use in 3D printing represents an extension of plaster’s applications. To include this new field of application in the exhibition, two results of our current research are being presented: the hybrid and the classic 3D print of the orange-coloured lift.

SITTERWERK
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Portrait of the Installation Raum in Rötelkreide [Room in Red Chalk]

26 November 2015
Presentation at the Vernissage

The exhibition Raum in Rötelkreide [Room in Red Chalk] by Karin Sander renders visible what was always there but hitherto hidden. The room’s walls and vaulted ceiling have been crosshatched in red chalk. Traces of the room’s past use—nail holes, repairs, restoration work—become visible. The room installation has been documented three-dimensionally using a scanner and then printed as a negative volume with positive colour data as what we call a hybrid. The photograph is being presented at the vernissage of the exhibition in Ingolstadt.

Gallerie Tongewölbe T25
slg-wittmann.de


Workshop Talk 01

27 May 2015
Roof Terrace HIL

In the first half of 2015, we explored the technical and material foundations of representing 3D scans as printed 3D photographs. To this end, we not only carefully examined the workflow involved but, in particular, focused on postproduction in preparing the printability of spatial data. These test series were created using the example of the lifts in the HIL building. We distinguished four print variants of how a point cloud can be generated as a 3D photograph using a 3D plaster printer. Three of the print variants produce a positive image of the interiors. Here the walls are artificially intensified in various ways. One of the three variants involves remodelling the interior using an undyed plaster called Classic. In the other two variants, the 3D space and colour data are duplicated using a programme app that can be either inwardly oriented (Dorian Grey) or outwardly (Marge). As a fourth variant, we used a data format in which the 3D space is printed as a negative volume but at the same time features positive colour data. The material is thus inwardly intensified so that the whole room, to include the ceiling, can be shown. This approach—which we call hybrid because it uses negative spatial data and positive colour data—seems to us the most promising one, as was confirmed in the subsequent discussion between Karin Sander, Clemens Krümmel, and other guests.


Presentation on 3D Photography

As a contribution to the Department of Architecture’s annual exhibition, Professor Sander’s Chair of Architecture and Art presented its research group’s results from 2014. A number of approaches to using 3D technology for architecture and art presentations were shown. The starting point for these creative and technical interventions were actual design and construction contexts by contemporary architects. The projects presented were created in cooperation with Sauerbruch Hutton, Christian Kerez, Arno Brandlhuber, and Gramazio Kohler.


3D Photograph of a Spatial Experiment

July/August 2014

In the summer of 2014, a group from the Gramazio & Kohler Research Chair at the ETH tested a new approach to 3D photography in the St. Gallen Sitterwerk. An industrial robot was programmed to throw lumps of clay into a room to create mutually stabilising walls. The robot’s aim was continually adjusted through feedback from a 3D scanner. The clay walls thus created rose to just over head height. The resulting formation—the clay structure thus generated—was measured three-dimensionally and printed out in a scale of 1:20.


3D Photograph of an Office with Full-scale Model

April/May 2014

At the beginning of 2014, Christian Kerez and his team built a full-scale model in his studio. It represented three rooms of a residential building in the planning stage. The model was to be used to generically test the spatial qualities of the circular rooms planned for the building. Thus, a situation was created in Kerez’s office that was in many respects quite special: the shrunken office and the model formed a stark contrast.
This setting, consisting as it did of a number of subspaces, was measured using a Faro scanner, then photographed and subsequently printed out as a three-dimensional coloured plaster model. The ceiling was not printed, allowing the model’s interior to be seen from above. As the point cloud was not printable in its original form, the data density had to be increased, thus distorting the colour values and spatial information.


Seminarwoche Seminar Week

Seminarreise nach Venedig (virtuell)

25.10.2020 – 29.10.2020

Seminarreise nach Tokio

19.10.2020 – 23.10.2020

Berlin Studios

15.03.2020 – 21.03.2020

Berlin Walks

17.03.2019 – 22.03.2019

Picturing NYC

20.10.2018 – 27.10.2018

Perspektivisches Zeichnen

23.10.2017 – 27.10.2017, Zürich

360° Berlin

20.03.2017 – 24.03.2017, Berlin

Picturing Iceland

22.10.2016 – 29.10.2016, Island

Berlin glasklar

13.03.2016 – 20.03.2016, Berlin

Perspektivisches Zeichnen

14.03.2016 – 18.03.2016, Zürich

Rom

15.03.2015 – 22.03.2015, Rom

Rom unter der Lupe

18.10.2015 – 24.10.2015, Rom

look left look right

19.10.2014 – 26.10.2014, London

Landscaping

17.03.2014 – 21.03.2014, Alpenhof Oberegg

So wird's gemacht - räumliches Zeichnen 1

22.10.2012 – 28.10.2012, Zürich

off the tracks

18.03.2012 – 25.03.2012, New York City

A Walk Around The Block

17.03.2011 – 21.03.2011, New York City

So wird's gemacht - Zeichnen

20.03.2011 – 26.03.2011, Berlin

Die Produktions- und Repräsentationsbedingungen von bildender Kunst in Zürich

22.03.2010 – 26.03.2010, Zürich

Zwischen Eis und Feuer: Landschaft, Architektur und Kunst

21.03.2012 – 29.03.2012, Island

Projektwoche in Berlin

27.10.2012 – 03.11.2007, Berlin




Seminar Week to Tokyo

19.10.2020 – 23.10.2020

Berlin Studios

15.03.2020 – 21.03.2020

Berlin Walks

17.03.2019 – 22.03.2019

Picturing NYC

20.10.2018 – 27.10.2018

Perspektivisches Zeichnen

23.10.2017 – 27.10.2017, Zürich

360° Berlin

20.03.2017 – 24.03.2017, Berlin

Picturing Iceland

22.10.2016 – 29.10.2016, Island

Berlin glasklar

13.03.2016 – 20.03.2016, Berlin

Perspektivisches Zeichnen

14.03.2016 – 18.03.2016, Zürich

Rom

15.03.2015 – 22.03.2015, Rom

Rom unter der Lupe

18.10.2015 – 24.10.2015, Rom

look left look right

19.10.2014 – 26.10.2014, London

Landscaping

17.03.2014 – 21.03.2014, Alpenhof Oberegg

So wird's gemacht - räumliches Zeichnen 1

22.10.2012 – 28.10.2012, Zürich

off the tracks

18.03.2012 – 25.03.2012, New York City

A Walk Around The Block

17.03.2011 – 21.03.2011, New York City

So wird's gemacht - Zeichnen

20.03.2011 – 26.03.2011, Berlin

Die Produktions- und Repräsentationsbedingungen von bildender Kunst in Zürich

22.03.2010 – 26.03.2010, Zürich

Zwischen Eis und Feuer: Landschaft, Architektur und Kunst

21.03.2012 – 29.03.2012, Island

Projektwoche in Berlin

27.10.2012 – 03.11.2007, Berlin

Team Team

Heiner Franzen

*1961 in Papenburg, ist ein in Berlin lebender Zeichner und Videokünstler. Nach zwei Jahren an der HfK Bremen absolvierte er sein Studium 1993 an der Hochschule der Künste Berlin. Er verarbeitet kollektive Erinnerungen aus dem Alltag: Teenagererlebnisse, Kinobesuche, Werbung, Sport, Medizin usw. und setzt sie in große Zeichen- und Video-Installationen wie zuletzt im Haus am Lützowplatz Berlin und auf der Manifesta Palermo. Gastprofessuren an der Weissensee Kunsthochschule Berlin sowie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

www.heinerfranzen.de

franzen@arch.ethz.ch


Ester Vonplon

*1980; lebt und arbeitet in Castrisch. Sie studierte Fotografie in Berlin und schloss 2013 mit dem Master in Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Sie präsentiert ihre Arbeiten im In- und Ausland, unter anderem im Bündner Kunstmuseum, Chur, im Kunstmuseum Thun, im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, im Helmhaus Zürich, im FOAM Amsterdam, im FOMU Antwerpen, Centro Centro Madrid, im Dafen Art Museum Shenzhen, im Kunstverein Stuttgart und bei den Rencontres de la Photographie in Arles. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2017 mit dem Manor Kunstpreis und dem SAC Kunstpreis. 2012 wählte David Lynch ein Foto aus der Serie „Surselva“ im Rahmen des Buches „seen by David Lynch“ (Steidl Verlag) zu einem seiner 99 liebsten Bilder.

www.estervonplon.com

vonplon@arch.ethz.ch

© Daniela Rensch

Tobias Becker

*1979, Studium der Freien Kunst an der Weißensee Kunsthochschule Berlin und der Bezalel Academy of Fine Arts Jerusalem sowie Visual and Media Anthropology an der Freien Universität Berlin. Fünfjährige Tätigkeit als freischaffender Bühnenbildner u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie der Ruhrtriennale 2009/2010. Ab 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der FU Berlin sowie Programmkoordinator des Masterstudiengangs Visual and Media Anthropology. Seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Lehrstuhl für Architektur und Kunst an der ETH Zürich. 2019 Lehrauftrag im Masterstudiengang Art and Education an der Zürcher Hochschule der Künste. Aktuell Mitglied des Teams von Karin Sander und Philip Ursprung für den Schweizer Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig 2023.

www.stephanwitschi.ch

becker@arch.ethz.ch


Thea Reifler

1987 St. Gallen, CH. Thea Reifler arbeitet als Künstlerin und Kurator*in in den Bereichen Musiktheater, Oper, Performance und Installation. Zu sehen waren deren Arbeiten unter anderem im Museum Hamburger Bahnhof und auf dem 3HD-Festival in Berlin, auf dem SPIELART Festival in München, im Nowy-Teatr in Warschau, im Hellerau - Europäisches Zentrum für Künste Dresden oder im Radialsystem Berlin.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Thea Reifler mit Philipp Bergmann. Beide leiten gemeinsam von 2020 bis 2025 die Shedhalle Zürich - Raum für prozessbasierte Kunst und 2021/2022 das Bone-Performance Festival in Bern. Thea studierte im Bachelor Tanz- und Theaterwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Bern und im Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. 2021 hat dey eine Weiterbildung als Social Justice und Diversity Trainer*in am Institut Social Justice & Radical Diversity an der Fachhochschule Potsdam abgeschlossen.

www.psbtsr.com / www.shedhalle.ch

reifler@shedhalle.ch


Thomas Knüsel

*1984 lebt und arbeitet in Zürich. Er studierte Kunst und Medienkunst an der HSLU D&K, und der ZHdK, wo er 2016 er seinen Master in Fine Arts erhielt.
In seinen künstlerischen Arbeiten assembliert er öfter unterschiedlichste Medien, Materialien und Artefakte zu Modellkomplexen. Mit diesen künstlerischen Modelle stellen Fragen zum Verhältnis von subjektiver Wahrnehmung und wissenschaftlicher Gewissheit. Seine Arbeiten sind in verschiedenen nationalen wie internationalen Ausstellungen und Publikationen vertreten. Ausstellungen / Publikationen / Preise 2018-21 (Auswahl): "The Luxurious Molecule" (Zürich), "Things - containing information)" (Luzern), "me, myself and I" (Bern), "First Cut" (Essen DE),"Dokumentarismen" (Zürich). 2021 „Nummer 10 -Postphotography“ HSLU Luzern
2013 und 2017 erhielt er einen Kunstförderbeitrag vom Kanton Zug.

www.tknusel.ch

knuesel@arch.ethz.ch

© Flurin Bertschinger

Izidora L. LETHE

Izidora L. LETHE, *1987, ist ein:e transdisziplinäre und konzeptuelle Künstler:in. LETHE’s Praxis umfasst Installation, Skulptur, Choreographie, Video und Zeichnungen - begleitet von korrespondierenden Schreibprozessen. LETHE’s recherche-basierte Arbeit orientiert sich an der Ausweitung von lückenhafter Geschichtsübermittlung und situiert den Körper als epistemologischer Ort und als Archiv des Wissens.

LETHE erhielt den MFA am San Francisco Art Institute (SFAI, 2017) und den BFA an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK, 2013). Jüngste Ausstellungen beinhalten die Werkschau (Haus Konstruktiv, ZH) (2022), COURONNE/KRONE (Biel, 2022), SHEDHALLE (ZH) (2021), Cabaret Voltaire’s RE-VISITS auf dem Monte Verità (TI, CH) (2021), Leslie Lohman Museum (NYC, USA) (2021-22), Contemporary Jewish Museum (CA, USA) (2019-20) und mehr. LETHE ist Alumni der Independent BANFF Centre for the Arts Residency (Banff, Canada, 2018) und hält das BINZ39 Atelierstipendium (Zürich) (2022-24).

LETHE übermittelt die Recherchearbeit in der Lehre und unterrichtet Körperpraxen in der Gegenwartskunst, Kritikseminare, Kunstgeschichte und -Theorie unter anderem an der University of Washington (UW, Seattle, 2020), dem San Francisco Art Institute (SFAI, 2017-2020) in den Vereinigten Staaten – und an der ETH Zürich Architektur und Kunst.

www.izidora-l.com

leber@arch.ethz.ch



Riikka Tauriainen

*1979, ist in Nordfinnland aufgewachsen und lebt in Zürich. In ihren Installationen, Videos und Performances interessiert sie sich für Geschichte, postkoloniale Theorien und Genderfragen. Dabei bewegt sie sich stets an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Fakt und Fiktion.

Riikka Tauriainen ist tätig als Dozentin und Mentorin an Kunsthochschulen und Universitäten im transnationalen Umfeld, u.a. an der Zürcher Hochschule der Künste, F+F Schule für Kunst und Design Zürich und École de design et haute école d’art du Valais. Sie studierte in Tallinn (Estonian Academy of Arts, BA Photography), Essen (Folkwang Universität der Künste, Communication Design), Berlin (Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Freie Kunst / Bildhauerei) und machte ihren Master in Fine Arts ebenfalls an der ZHdK in Zürich. Ihre Arbeiten wurden transnational ausgestellt, u. a. am Bâtiment d’art contemporainin Genf, Siemens Sanat in Istanbul, Center for Contemporary Art in Plovdiv Bulgaria und NGbK Berlin. Sie nahm an Biennalen in der Türkei und Kroatien, sowie auch an «Artist in Residence» - Programmen in Genua, Italien und Anyang, Südkorea teil. Ihre neuesten Arbeiten präsentierte sie an der Swiss Art Awards in Basel 2019 und an der Biennale Art Safiental 2020, Shedhalle Zürich und in der Kunsthalle Nairs, Scuol 2021. Ihre nächsten Ausstellungen finden 2021 im Helmhaus und Haus Konstruktiv in Zürich und 2022 im RADIUS CCA in Delft, Niederlande, statt.

www.riikkatauriainen.net

Fundaziun Nairs © Mayk Wendt

Adam Kiryk

*1990 in Warschau, lebt und arbeitet in Zürich. Studierte Architektur in Warschau (TU Warschau, Bachelorabschluss), Tampere (TU Tampere) und Zürich (ETHZ, Masterdiplom). Ausgebildeter Zeichner und Grafiker. Seit 2016 ist er am Lehrstuhl von Karin Sander in der 3D-Forschung tätig, wo er sich mit Themen Virtual Reality und 3D-Scannen beschäftigt. Er betreut das Wahlfach 360° Reality to Virtuality.

kiryk@arch.ethz.ch


Francisco Sierra

*1977 in Santiago de Chile geboren und lebt und arbeitet heute in Cotterd VD. Er ist ausgebildeter Geiger und hat sich die bildende Kunst im Selbststudium erarbeitet. Seine aktuelle künstlerische Praxis hat ihren Schwerpunkt in der Malerei und der Zeichnung, findet aber auch Ausdruck in spartenübergreifenden Projekten mit dem Musikperformance-Kollektiv “Jetpack Bellerive”.
Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen.

www.fsierra.com

sierra@arch.ethz.ch

© Noëlle-Anne Darbellay

Adi Grüninger

*1978, lebt in den Weiten des Thurgaus und arbeitet in Zürich / St.Gallen.
Lehrte Maschinenzeichner und Fokus Flugzeug-Ingenieur. Danach Studium zum Multimedia Produzent. Arbeitete einige Jahre im Motion Design (Werbeagenturen) und wechselte dann zur Kunstgiesserei St. Gallen, wo er mit der Leitung und des Aufbaus der 3D Werkstatt beauftragt wurde.
 Nach neun Jahren und der Etablierung dieser weltweit anerkannten 3D-Produktionsstätte entschloss er sich, weitere Projekte im Bereich des digitalen Denkens anzugehen, wie z.B. die Gründung von CL-Y.ch oder - in der Lehmann Gruppe - die Digitalisierung von Bauprozessen. Forscht und lehrt seit 2013 an der ETH Zürich und betreut das Wahlfach 3D Scanning & Modeling. Durfte mit folgenden Künstlen zusammenarbeiten: Fischli Weiss, Urs Fischer, Katharina Fritsch, Paul McCarthy, Xu Zhen, Zeng Fanzhi, Elmgreen & Dragset, Robert Indiana, Isa Genzken, Subodh Gupta u.s.w. Oder Arbeiten für folgende Architekten ausführen:
 Christian Kerez (Incidental Space Biennale 2016), Diener & Diener, Romero Schäfle.

www.skane.ch

grueninger@arch.ethz.ch


Heiner Franzen

*1961 in Papenburg, ist ein in Berlin lebender Zeichner und Videokünstler. Nach zwei Jahren an der HfK Bremen absolvierte er sein Studium 1993 an der Hochschule der Künste Berlin. Er verarbeitet kollektive Erinnerungen aus dem Alltag: Teenagererlebnisse, Kinobesuche, Werbung, Sport, Medizin usw. und setzt sie in große Zeichen- und Video-Installationen wie zuletzt im Haus am Lützowplatz Berlin und auf der Manifesta Palermo. Gastprofessuren an der Weissensee Kunsthochschule Berlin sowie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
www.heinerfranzen.de


Ester Vonplon

*1980 in Schlieren. Lebt und arbeitet in Castrisch. Nach dem Studium der Fotografie in Berlin und dem Master in Kunst, an der zhdk, kehrte sie in die Surselva zurück. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. U. a. mit dem Manor Kunstpreis, SAC Kunstpreis und 2009 als Schweizer Fotografin des Jahres. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert, Bündner Kunstmuseum, Chur, im Kunstmuseum Thun, im Museum Allerheiligen, Schaffhausen, FOAM Amsterdam, FOMU Antwerpen, Centro Centro Madrid, uvm.
www.estervonplon.com


Tobias Becker

*1979, studierte Freie Kunst/Bildhauerei (Diplom) an der Weißensee Kunsthochschule Berlin sowie der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und Visual and Media Anthropology (MA) an der FU Berlin. Fünfjährige Tätigkeit als freischaffender Bühnenbildner u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, bei Theater Total in Bochum
und an der Ruhrtriennale 2009 und 2010.
Von 2010–2013 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Freien Universität Berlin sowie Programmkoordinator des Masterstudiengangs Visual and Media Anthropology. Seit 2013 ist Tobias Becker Dozent am Lehrstuhl für Architektur und Kunst an der ETH Zürich und erhielt 2018/2019 einen Lehrauftrag im Masterstudiengang Art and Education an der Zürcher Hochschule der Künste.


Thea Reifler

Thea Reifler arbeitet gemeinsam mit Philipp Bergmann in den Bereichen Musiktheater, Oper, Performance, Installation, Direktion und Kuration. In den letzten Jahren entwickelten sie interdisziplinäre Projekte mit queer-feministischem Fokus. Gezeigt wurden sie unter anderem im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin, dem 3HD-Festival in Berlin, dem Performing Arts Festival Berlin, Schlachthaustheater Bern, dem SpielArt- Festival in München, dem Nowy-Teatr in Warschau, dem Europäischen Zentrum für Künste Dresden, dem Radialsystem Berlin, dem Zürcher Theater Spektakel und der Oper Darmstadt. 2021 entwickelten sie eine Ausgabe der Pogo-Bar für das KW Institute for Contemporary Art in Berlin.

Für die Jahre 2020-2025 übernehmen Thea Reifler und Philipp Bergmann die künstlerische Leitung der Shedhalle Zürich. Mit ihrem Konzept PROTOZONEN 2020-2025 etablieren sie die Shedhalle als Institution für prozessbasierte Kunst. Im Jahr 2021 übernehmen sie zudem gemeinsam mit San Keller die künstlerische Co-Leitung des Bone-Performance Festival in Bern. Gerade machen Thea Reifler und Philipp Bergmann zudem eine Ausbildung als Social Justice & Radical Diversity Trainer*in am Institut Social Justice & Radical Diversity an der Fachhochschule Potsdam.

Thea Reifler studierte Tanz- und Theaterwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Bern und Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen. Xier ist derzeit auch Stipendiat*in der Akademie Musiktheater Heute und forscht seit mehreren Jahren mit Pekko Koskinen (Economic Space Agency).


Maude Léonard-Contant

1979 in Joliette, Kanada, lebt und arbeitet in Basel. Sie erhielt einen BA in 2007 an der Université du Québec à Montréal und einen MA in Fine Arts an der Concordia University und der Glasgow School of Arts in 2012. Ihre Arbeit wurde in den letzten Jahren in zahlreichen Institutionen im In- und Ausland gezeigt, darunter: „The words we live in“, Binz39, Zürich; „Figures“, Terrain, Bern; „Anderer / autre / other Apparatus“, Ausstellungsraum Klingental, Basel; „Beyond the Real“, Kunsthalle Basel; „L“, Darling Foundry, Montreal, „Ghost Flowers“, Herrmann Germann Contemporary, Zürich; Swiss Art Awards (2015, 2016), Basel; „The Rite of Spring“, Tramway, Glasgow; „Palm Plot“, Abrons Arts Center, New York.
www.maudeleonardcontant.com


Thomas Knüsel

*1984 lebt und arbeitet in Zürich. Er studierte Kunst und Medienkunst an der HSLU D&K, und der ZHdK, wo er 2016 er seinen Master in Fine Arts erhielt.
In seinen künstlerischen Arbeiten assembliert er öfter unterschiedlichste Medien, Materialien und Artefakte zu Modellkomplexen. Mit diesen künstlerischen Modelle stellen Fragen zum Verhältnis von subjektiver Wahrnehmung und wissenschaftlicher Gewissheit. Seine Arbeiten sind in verschiedenen nationalen wie internationalen Ausstellungen und Publikationen vertreten. Ausstellungen 2018/19 (Auswahl): "The Luxurious Molecule" (Zürich), "Things - containing information)" (Luzern), "me, myself and I" (Bern), "First Cut" (Essen DE),"Dokumentarismen" (Zürich). 2013 und 2017 erhielt er einen Kunstförderbeitrag vom Kanton Zug.
www.tknusel.ch


Riikka Tauriainen

*1979, grew up in Northern Finland and lives in Zurich. In her installations, videos and performances she is dealing with histories, postcolonial theories and gender issues. She navigates on the boundaries between art and science, between fact and fiction.

Riikka Tauriainen is a lecturer and mentor at art schools and universities in a transnational environment, including the Zurich University of the Arts, F+F School of Art and Design Zurich, HyperWerk in Basel and École de design et haute école d'art du Valais. She studied in Tallinn (Estonian Academy of Arts, BA Photography), Essen (Folkwang University of the Arts, Communication Design), Berlin (Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Fine Arts / Sculpture) and received her Master's degree in Fine Arts at ZHdK in Zurich. Her work has been exhibited transnationally, including at the Bâtiment d'art contemporainin Geneva, Siemens Sanat in Istanbul, Center for Contemporary Art in Plovdiv Bulgaria and NGbK Berlin. She participated in biennials in Turkey and Croatia, as well as «Artist in Residence» programs in Genoa, Italy and Anyang, South Korea. She presented her latest works at the Swiss Art Awards in Basel 2019 and at the Biennale Art Safiental 2020, at Kunsthalle Nairs, Scuol, and Shedhalle, Helmhaus and Haus Konstruktiv in Zurich 2021. Her next exhibitions will take place in 2022 at RADIUS CCA in Delft, Netherlands and Zeppelin Museum in Friedrichshafen, Germany.
www.riikkatauriainen.net

© Fundaziun Nairs, Foto: Mayk Wendt

Adam Kiryk

*1990 in Warsaw, lives and works in Zurich. Studied architecture in Warsaw (TU Warsaw, Bachelor's degree), Tampere (TU Tampere) and Zurich (ETHZ, Master's degree). Trained as a draughtsman and graphic designer. Since 2016, he has been working at the chair of Karin Sander in 3D research, where he is working on topics such as virtual reality and 3D scanning. He supervises the elective 360° Reality to Virtuality.


Francisco Sierra

*1977 in Santiago de Chile geboren und lebt und arbeitet heute in Cotterd VD. Er ist ausgebildeter Geiger und hat sich die bildende Kunst im Selbststudium erarbeitet. Seine aktuelle künstlerische Praxis hat ihren Schwerpunkt in der Malerei und der Zeichnung, findet aber auch Ausdruck in spartenübergreifenden Projekten mit dem Musikperformance-Kollektiv “Jetpack Bellerive”.
Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen.
www.fsierra.com

© Noëlle-Anne Darbellay

Adam Grüninger

*1978, lebt in den Weiten des Thurgaus und arbeitet in Zürich / St.Gallen.
Lehrte Maschinenzeichner und Fokus Flugzeug-Ingenieur. Danach Studium zum Multimedia Produzent. Arbeitete einige Jahre im Motion Design (Werbeagenturen) und wechselte dann zur Kunstgiesserei St. Gallen, wo er mit der Leitung und des Aufbaus der 3D Werkstatt beauftragt wurde.
 Nach neun Jahren und der Etablierung dieser weltweit anerkannten 3D-Produktionsstätte entschloss er sich, weitere Projekte im Bereich des digitalen Denkens anzugehen, wie z.B. die Gründung von CL-Y.ch oder - in der Lehmann Gruppe - die Digitalisierung von Bauprozessen. Forscht und lehrt seit 2013 an der ETH Zürich und betreut das Wahlfach 3D Scanning & Modeling. Durfte mit folgenden Künstlen zusammenarbeiten: Fischli Weiss, Urs Fischer, Katharina Fritsch, Paul McCarthy, Xu Zhen, Zeng Fanzhi, Elmgreen & Dragset, Robert Indiana, Isa Genzken, Subodh Gupta u.s.w. Oder Arbeiten für folgende Architekten ausführen:
 Christian Kerez (Incidental Space Biennale 2016), Diener & Diener, Romero Schäfle
www.skane.ch


Ausstellungen Exhibitions

Protest or Not to Protest

von Erica Overmeer

Protest or Not to Protest wurde im Kontext des Exploratorium / Werte des Überlebens, für das Het Nieuwe Instituut in Rotterdam / als Teil des öffentlichen Programs des Niederländischen Pavilions der Architektur Biennale Venedig 2020/21 entwickelt.
Die Idee für das Projekt begründet sich in meinem Interesse und der Faszination an Protest als soziale und potenziell räumliche Form von Organisation, Information und Unterbruch.
Über einen transkontinentalen Austausch mit Künstlern, Aktivisten und Architekten aus Amsterdam, Berlin, Mexico City bis hin zu Venedig, entstand eine virtuelle Platform der unterschiedlichen Welten und Zeitzonen, geprägt durch das Interesse an verschiedener Diskurse geographischer und kultureller Natur.

© Annette Kisling

ROBIN HOOD GARDENS

von Annette Kisling
Eröffnung: 02. Oktober 2019 um 18:00 Uhr

PICTURING NEW YORK

Seminarreise HS18
Eröffnung: 17. Dezember 2018 um 18:00 Uhr

Die Teilnehmer unserer letzten New York Reise präsentieren in Kontakt und Einzelbild ihre Eindrücke der niemals schlafenden Stadt. Auf regelmässigen Walks durch den "Big Apple" entstanden visuelle Tagebucheinträge der einzelnen Mitreisenden ganz im Sinne der grossen Meister der Strassenfotografie.

VERWANDLUNGEN, VERWANDTSCHAFTEN

von Frédéric Dedelley
Eröffnung: 07. November 2018 um 17:00 Uhr

DON'T WON'T

von Jürgen Mayer H

Orientierung, beziehungsweise das damit verbundene Handeln, sind psychologische Impulse, die unser Alltag durch stetig zu treffende Entscheidungen – mehr oder weniger bewusst – beeinflussen, diesen einteilen, vorantreiben oder verzögern. Die Fähigkeit, sich zu orientieren, ist eine überlebensnotwendige Eigenschaft: einerseits um sich als Individuum in sozialen Strukturen und Medien, kurz in der Gesellschaft, zurechtzufinden und sich selbst in ihr zu positionieren. Andererseits um räumliche Zusammenhänge zu erkennen und in ihnen das gewünschte Ziel erreichen zu können. Eine entsprechend große Bedeutung bei der Orientierung spielen neben einer gelungen Signaletik die immer wiederkehrenden Symbole und Zeichen, welche uns erziehen und prägen.

CAMERA OBSCURA

Wahlfach Arbeit „Fotografie"
Eröffnung: 04. Oktober 2017 um 18:00 Uhr

René Frey und Silvan Gröbly beleuchten mit einer selbstgebauten Camera Obscura direkt auf ein 130 x 190 cm grosses Fotopapier, das sie im Labor entwickeln. Mit diesem kleinen mobilen -Haus- als Fotoapparat suchen sie nach sich verändernden Raumsituationen und reagieren -analog- und fotografisch auf den prozesshaften Umbau der Stadt.

KARTENRAUM

von Heiner Franzen
Eröffnung: 01. November 2017 um 18:00 Uhr

Heiner Franzen zeigt eine Wandzeichnung über Motive aus seiner gleichnamigen Zeichenperformance am S-Bahnhof Wannsee, eine cartoonistische Übersetzung des Kleisttextes -Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden.

SELF-CONTAINED / MOBILE ARCHITEKTUR

über die Architektur nomadisierender Völker des Rift Valley Ostafrikas
Eröffnung: 03. April 2017 um 18:00 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Apéro und einem Gespräch mit Winfried Bullinger + Karin Sander, MARIA HIL F 48, ETH Zürich, Hönggerberg

Self-Contained ist eine Ausstellung über die Architektur nomadisierender Völker des Rift Valley Ostafrikas. Winfried Bullinger (*1965) zeigt mit seiner sachlich angelegten Bildserie Bauwerke der Beja, der Afar, der Karamojong, der Turkana, der Nyangatom, der Hadza und anderer Völker. In seinem Focus stehen die abstrakte Qualität der portraitierten Bauwerke. Auf den Bildern sind keine Bewohner zu sehen. Es ergibt sich jedoch eine Erzählung über die abwesenden Personen, die ihre Kraft auch aus der überaschenden Vielfalt an gefundenen Gegenständen zieht. (WB)

Bild: Nahrungsspeicher, Karamojong, Kotido District (Nordost Uganda) 2013

PICTURING ICELAND

von der Seminarreise nach Island
Eröffnung: 20. Februar 2017 um 18:30 Uhr

ITSELF

von Ayse Erkmen
Eröffnung: 28. November 2016 um 18:00 Uhr

OSWALD MATHIAS UNGERS

von Oswald Mathias Ungers
Eröffnung: 31. Oktober 2016 um 18:00 Uhr

Der Architekt O.M. Ungers hat im Laufe seines Lebens Pigmente gesammelt. Farben, die er, wenn er einmal Zeit gehabt hätte, auf eine weisse Leinwand auftragen wollte, um damit ein monochromes Bild zu malen. Zur Ausführung des Werkes ist es nie gekommen – vielleicht aber war das Konzept die Vorstellung und die Sammlung der Pigmente bereits die Arbeit. Ausgestellt wird diese Pigmentsammlung zusammen mit weissen Leinwänden.

MIT DEM STEIN ARBEITEN

von Xiaopeng Zhou
Eröffnung: 02. März 2015 um 18:00 Uhr

MEGACITIES

von Michael Glawogger
Eröffnung: 30. März 2015 um 18:00 Uhr

Der Film MEGACITIES sowie UNTITLED wird vorgestellt von der Schriftstellerin Eva Menasse.

THE IMPERATIVE OF THE GLOBAL DÉRIVE

von Alfredo Brillembourg & Hubert Klumpner
mit Daniel Schwartz
Eröffnung: 04.05.2015 um 18:00 Uhr

ASAP

von Andreas Uebele
Eröffnung: 01.12.2014 um 18:00 Uhr

as above so below as roma as told by ginger as seen on tv as soon as possible.
andreas uebele grafische arbeiten:
vernissage am 1. dezember um 18.00 uhr mit einem gespräch zwischen karin sander und andreas uebele.
as I lay dying as soon as I saw you I knew an adventure as good as it gets as the bell rings as you wish as soon as I get home pants off.

Protest or Not to Protest

by Erica Overmeer

Protest or Not to Protest was
developed in the context of
the Exploratorium / Values for
Survival, for Het Nieuwe Instituut
in Rotterdam — as part of the public
programming of the Dutch Pavilion, for
the Venice Architecture Biennial 2020/21.
The idea for this project originates
in my interest and fascination with protest
as a social and potentially spatial — form
of organization, information and disruption.
In a transatlantic collaboration
with artists, activists, and architects from
Amsterdam, Berlin, Mexico City, and
Venice — we connected virtually through
multiple world, and timezones shaped by
different geographies, cultural discourses,
and interests.

© Annette Kisling

ROBIN HOOD GARDENS

by Annette Kisling
Opening: 01 October 2017 at 6 p.m.

PICTURING NEW YORK

Seminar Trip HS18
Opening: 17 December 2018 at 6 p.m.

Through personal contact and images, participants in our last New York trip present their impressions of the city that never sleeps. On regular walks through the Big Apple, group members created visual diary entries in the spirit of the great masters of street photography.

VERWANDLUNGEN, VERWANDTSCHAFTEN [METAMORPHOSES, AFFINITIES]

by Frédéric Dedelley
Opening: 07 November 2018 at 5 p.m.

DON'T WON'T

by Jürgen Mayer H

Our efforts to orientate ourselves, or rather the actions these engender, take the form of psychological impulses that influence our daily life, constantly forcing us to make more or less conscious decisions that divide that daily life into segments, force it onwards, or hold it back. Our capacity for orientation is vital for our survival—on the one hand in order to get our bearings and position ourselves as individuals in social structures and the media, in short in society, and on the other to recognise spatial relationships and get to where we want to go to within them. Besides a sound sense of direction, an important role in orientation is thus played by the ever-recurrent symbols and signs that shape and educate us.

CAMERA OBSCURA

Elective Assignment Photography
Opening: 04 October 2017 at 6 p.m.

Using a camera obscura that they built themselves, René Frey and Silvan Gröbly directly expose a 130 x 190 cm sized sheet of photographic paper that they then develop in the lab. With their small mobile camera-house, they search the city for mutating spatial contexts, responding analogically and photographically to the restructuring processes they find there.

KARTENRAUM [CARD ROOM]

by Heiner Franzen
Opening: 01 November 2017 at 6 p.m.

Heiner Franzen presents a wall drawing featuring motifs from his drawing performance of the same name at the Wannsee urban train station—a pictorial rendering of Heinrich von Kleist’s “On the gradual generation of thoughts while speaking.”

SELF-CONTAINED / MOBILE ARCHITECTURE

On the architecture of nomadic peoples of the Rift Valley in East Africa.
Opening: 03 April 2017, 6 p.m.

Exhibition opening accompanied by an aperitif and a talk with Winfried Bullinger + Karin Sander, MARIA HIL F 48, ETH Zürich, Hönggerberg
Self-Contained is an exhibition about the architecture of nomadic peoples of the Rift Valley in East Africa. In his objectively presented photo series, Winfried Bullinger (b.1965) shows us structures built by the Beja, the Afar, the Karamojong, the Turkana, the Nyangatom, the Hadza, and other peoples. He focuses on the abstract quality of the structures he portrays: none of their inhabitants are to be seen on the photos. Yet these structures tell the story of their absent occupants, a story that also draws its strength from the surprising variety of objets trouvés they contain. (WB)
Image: Food store, Karamojong, Kotido District (Northeast Uganda) 2013

PICTURING ICELAND

about the seminar week to Iceland
Opening: 20 February 2017, 6.30 p.m.

ITSELF

by Ayse Erkmen
Opening: 28 November 2016, 6 p.m.

OSWALD MATHIAS UNGERS

by Oswald Mathias Ungers
Opening: 31 October 2016 at 6 p.m.

Over the years, the architect O.M. Ungers has amassed a collection of pigments—paints that, if only he had had time, he intended to apply to a white canvas to create a monochrome picture. The work was never carried out—but perhaps it is the concept itself, the very idea, and the collecting of the pigments that constitute the work. His collection of pigments is exhibited together with a number of white canvases.

MIT DEM STEIN ARBEITEN [WORKING WITH THE STONE]

by Xiaopeng Zhou
Opening: 02 March 2015 at 6 p.m.

MEGACITIES

by Michael Glawogger
Opening: 30 March 2015 at 6 p.m.

The films MEGACITIES and UNTITLED are presented by the writer Eva Menasse.

THE IMPERATIVE OF THE GLOBAL DÉRIVE

by Alfredo Brillembourg & Hubert Klumpner
with Daniel Schwartz
Opening: 04 Mai 2015 at 6 p.m.

ASAP

by Andreas Uebele
Opening: 01 December 2014 at 6 p.m.

as above so below as roma as told by ginger as seen on tv as soon as possible.
andreas uebele graphic works:
vernissage on 1 december at 6 p.m. with a conversation between karin sander and andreas uebele.
as I lay dying as soon as I saw you I knew an adventure as good as it gets as the bell rings as you wish as soon as I get home pants off.

Impressum Imprint

Lehrstuhl für
Architektur und Kunst
Professur Karin Sander

ETH Zürich, D-ARCH

Stefano-Franscini-Platz 5
8093 Zürich Hönggerberg
Raum HIL F 48
Tel. +41 44 633 28 42

Verantwortung / Copyright für sämtliche Inhalte der Website liegt bei der Prof. Karin Sander.

Architektur und Kunst / Basisjahr
Tobias Becker

Forschung
Adi Grüninger

Sekretariat
Sibylle Novello


Chair of
Architecture and Art
Professor Karin Sander

ETH Zürich, D-ARCH

Stefano-Franscini-Platz 5
8093 Zürich Hönggerberg
Room HIL F 48
Tel. +41 44 633 28 42

Responsibility / copyright for the entire content of the website lies with Prof. Karin Sander.

Introductory Year, Electives
Tobias Becker

Research
Adi Grüninger

Office
Sibylle Novello


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