
Karin Sander
www.karinsander.de
Seit dem 1. September 2007 ordentliche Professorin für Grundlagen des Gestaltens, Kunst und Architektur an der ETH Zürich. Sie ist für die künstlerische Ausbildung der Studierenden am Departement Architektur verantwortlich.
1957 in Bensberg/Nordrhein–Westfalen (D) geboren, lebt und arbeitet in Zürich (CH) und Berlin (D).
1981 Studium der Freien Kunst und Kunstgeschichte an der Kunstakademie Stuttgart (D) und am I.S.P., Independent Study / Studio Program, I.S.P. Whitney Museum, New York (USA).
Auszeichnungen: DAAD Stipendium, New York (USA), Kunstfonds Bonn (D), Villa Romana Preis, Florenz (I), Cité Internationale des Arts, Paris (F), Akademie Schloss Solitude, Stuttgart (D).
Lehrtätigkeit: Gastprofessur an der Academy of Art, Reykjavik (Island); am California Institute for the Arts, Cal Arts, Valencia, Los Angeles (USA); an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe (D); an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart (D); an der Elam School of Fine Arts, University of Auckland (Neuseeland).
1999–2007 Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee (D).
Neben ihrer Lehrtätigkeit an der ETH ist Karin Sander mit ihrer Arbeit in zahlreichen internationalen Ausstellungsprojekten präsent. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie z.B. The Museum of Modern Art, New York und San Francisco (USA); The Metropolitain Museum, New York (USA); Museum Abteiberg, Mönchengladbach (D); Centro Galego de Arte Contemporanea, Santiago di Compostela (E); Kunstmuseum und Staatsgalerie Stuttgart (D); Nationalmuseum Osaka (Japan); Kunstmuseum St Gallen (CH).
Als Konzeptkünstlerin entwickelt Karin Sander ihre Arbeiten im Dialog vorgefundener Situationen und deren räumlichen und sozialen Hintergründen.
Bibliographie Auswahl: Cahier Nr.11, Karin Sander, herausgegeben von Studio Sassa Trülzsch, Berlin 2007; Skulpturen in Braille, 10. Kleinplastiktriennale Fellbach, Karin Sander, Harry Walter, ISBN 3–9807598–5–7; Karin Sander, Staatsgalerie Stuttgart, 2002, Verlag Hatje Cantz; Karin Sander, «wordsearch», in Zusammenarbeit mit der New York Times und der Deutschen Bank in der Serie «Moment» 2002. Herausgeber: Deutsche Bank, Frankfurt; Skulptur. Projekte in Münster 1997, pp 364–379. Verlag Hatje Cantz.

Robert Estermann
www.estermann.com
1970 in Sursee (CH) geboren, lebt und arbeitet in Zürich (CH).
1992-1997 Studium der Freien Kunst an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris (F).
Auszeichnungen
Manor Preis Luzern 2007 (CH), Eidgenössische Preise für Kunst 2005, 2007 und 2009 (CH), Werkbeiträge des Kantons Zürich 2005 und 2007 (CH), Preis der Innerschweizer Kantone 2005 (CH), Huygens Stipendium 2000-2001 (NL), Jan van Eyck Akademie 1999-2001 (NL).
Lehrtätigkeit
Diverse workshops und Vorträge, u.a. Zürcher Hochschule der Künste ZHDK (CH), Academie van Beeldende Kunsten Maastricht (NL), The Korea National University of Art Seoul (KR).
Neben seiner Lehrtätigkeit ist Robert Estermann als freischaffender Künstler tätig. Seine Arbeiten haben einen zeichnerisch-performativen Ansatz, sie beinhalten aber auch Installationen, Objekte, Fotografien und Videos. Die radikale Subjektivität einer uneingeschränkten Kunst führt bei ihm zu einer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomenen und Formfindungen, wobei ihm besonders auch das diffuse Vorfeld der Sprache interessiert.
Seine Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie z.B. Kunstmuseum Luzern (CH), Stadt Zürich (CH), Marres Maastricht (NL), Collection Agnès b., Paris (F).
Ausstellungstätigkeit Auswahl
Galerie du Jour Agnes b, Paris (F)* und Hong Kong (CN)* (seit 1999), Kunstmuseum Luzern (CH)*, Helmhaus Zürich (CH), Brandenburgischer Kunstverein Potsdam (D), Galerie Elisabeth Kaufmann Zürich (CH), Biennale Pancevo (SCG), Grande-Halle de la Villette Paris (F), Galerie Jennifer Flay Paris (F), MARRES centrum beeldende kunst Maastricht (NL), De Appel Foundation Amsterdam (NL), 227 Gallery Maastricht (NL)*, Total Museum of Contemporary Art Seoul (KR), Total Open-Air Museum Kyungi-do (KR), Shed im Eisenwerk Frauenfeld (CH), Kunsthaus Grenchen (CH), MK Galerie Rotterdam (NL), Paris Project Room Paris (F), Galerie Jorge Alyskewycz Paris (F) Musée Rath Genf (CH), Kunstmuseum Solothurn (CH), Kunsthaus Aarau (CH), Haus für Kunst Uri (CH), von cirne Köln (D), Hilfiker Kunstprojekte Luzern (CH), Gallery Shilla Daegu (KR), Kim Kim Gallery Seoul (KR), Space Bandee Busan (KR).
*) Einzelausstellungen
Kataloge Auswahl
Robert Estermann, „Pleasure, Habeas Corpus, Motoricity. The Great Western Possible”, Edition Fink Zürich / Kunstmuseum Luzern 2007 (ISBN 978-3-03746-105-1)
„Top of Central Switzerland”, pp. 72-73, Kunstmuseum Luzern 2007 (ISBN 978-3-267-00154-6)

Friederike Gross
friederike.gross@arch.ethz.ch
1965 geboren in Plochingen, Deutschland.
Studium der Bildenden Kunst und Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Neueren Deutschen Literatur, und der Sprachwissenschaft an der Universität Stuttgart
Referendariat und Staatsexamen.
Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Veröffentlichungen von Illustrationen in Zeitschriften und Büchern.
Seit 1985 Karikaturistin der Stuttgarter Zeitung.
Auszeichnungen u.a. erster Preis des Internationalen Karikaturenwettbewerbs der Aydin Dogan Stiftung in Istanbul, zweiter Preis und ein Sonderpreis des Deutschen Preises für politische Karikatur. Award of Excellence der Society for News Design (SND), USA European Newspaper Award.

Stefan Heidenreich
, geb 1965 in Biberach/Riss
1986-1992 Studium Philosophie, Deutsche Literatur, Kommunikationswissenschaften
Autor, Theoretiker, Journalist
Bücher
2010 Über Universität
2008 Mehr Geld
2004 Flipflop. Digitale Kultur und Medien
2003 Suchbilder. Visuelle Kultur zwischen Algorithmen und Archiven (ed.)
1998 Was verspricht die Kunst? (2009 2. Aufl. TB)
1995 Hausgeschichten. Kunst-Werke Berlin (Ausst.-Kat.)
1993 Displacement. Gestohlene Objekte der Documenta IX (Ausst.-Kat.)
www.stefanheidenreich.de


San Keller
www.museumsankeller.ch
geboren 1971 in Bern, lebt und arbeitet in Zürich.
Ausbildung
1997–1998 Weiterbildungsklasse Bildene Kunst, Schule für Gestaltung Bern.
1998–2001 Studienbereich Bildende Kunst, Schule für Gestaltung Zürich.
Auswahl Einzelausstellungen
2009 CentrePasquArt, Biel Nt Art Gallery, Bologna.
2008 «Concept and Commerce», Maes & Matthys Gallery, Antwerp.
2007 «This Way Keller», Galerie Brigitte Weiss, Zürich. «Clever and Smart», Centre for Fine Arts, Brussels.
2006 «Im Paradies gibt es keine Kunst», Maes & Matthys Gallery, Antwerp.
2005 Galerie Brigitte Weiss, Zürich. «Sanrise or Sanset», «N/B», attidudes, Geneva.
2002 Galerie Brigitte Weiss, Zürich.

Sara Masüger
geboren 1978 in Baar ZG, lebt und arbeitet in Zürich.
1997–2000 Hochschule der Künste Bern, Bildende Kunst.
2002/2003 Rijksakademie van beeldende kunsten Amsterdam.
2004 Atelier Berlin des Kanton Zug.
Arbeitet als freischaffende Künstlerin, hauptsächlich mit den Medien
Zeichnung, Rauminstellation, Text und Objekt.
.jpg)
Christl Mudrak
www.christlmudrak.com
1993–1998 Studium der Kunstgeschichte und kl. Archäologie Universität Augsburg und Freie Universität Berlin.
2000-2005 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee,
Meisterschüler, Studienaufenthalte und Austausch: Muchina Akademia St.
Petersburg, ENSBA Paris und Chelsea College London.
2006-2008 MFA Programme, Goldsmiths College London.
seit 2007 Lehrtätigkeit ETH Zürich Department Architektur, Malerei und Raum.
Christl Mudrak ist als freischaffende Künstlerin tätig und beschäftigt
sich hauptsächlich mit Malerei im Raum.

Anina Schenker, geboren am 6. Dezember 1971 in St.Gallen
2006 Gründung, Entwicklung und Leitung von beryll.me 2005 Programm und Diplom am MIT (Massachusetts Institute of Technology) in High Speed Videography for Motion Analysis 2004 - 2005 Auslandstipendium in New York 1999 - 2003 Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Studiengang Bildende Kunst, Diplom als Künstlerin HK 1995 - 2004 Gründungsmitglied und Leitung von drei Ausstellungsräumen in St.Gallen und Zürich (Herrmann / kleines Kunsthaus / Garage) 1992 - 2000 42 Ausstattungen für verschiedene, professionelle, freie Theatergruppen 1992 Ateliergründung, selbständige Arbeit als Bühnen- und Kostümbildnerin, Theatermalerin und Plastikerin 1987 - 1992 Ausbildung zur Theatermalerin und Bühnenbildnerin
www.aninaschenker.com www.beryll.me

Loredana Sperini, geboren am 22. September 1970 in Wattwil,
arbeitet als freischaffende Künstlerin in Zürich.
1996/1997 Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
1997/2000 Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern
Preise/ Stipendien/ Residencies: 2008: Werkbeitrag Kanton Zürich,
2006: Werkbeitrag Kanton Zürich, Atelierstipendium Stiftung Landis & Gyr in Berlin, 2004: Werkbeitrag Kanton St. Gallen, Werkbeitrag Stadt Zürich, Swiss Award, 2003: Swiss Award, Stiftung Binz39 Atelierstipendium, Zürich, Werkbeitrag Kanton Zürich, Werkbeitrag Stadt Zürich, 2002:Werkbeitrag Kanton Luzern, Werkbeitrag Stadt Luzern
.jpg)
Nikolai von Rosen
www.nikolaivonrosen.de
geboren 1967, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Bamberg. 1998 Magister.
Dozent im Master-Studiengang. Durchführung des Wahlfachangebots für Künstlerisches Denken und Arbeiten. Betreuung von Diplomarbeiten mit Kunst als Begleitfach.
Mitarbeit im Team11.
Ausstellungen
2011
Momentum Biennial, Moss (Norwegen)
Le Glissement, Nizza
zusammen mit Florian Wojnar:
2010
CharlieHotelEchoEchoSierraEcho, Living Art Museum, Reykjavik
2009
RichardOttoHeinrich, SASSA TRÜLZSCH, Berlin
2008
Emil Johanna, Ackerstrasse 18, Berlin
2007
Square Dance, Ballhaus Ost, Berlin
25 Jahre Galerie Crone, Galerie Crone, Berlin
On fait le mur..., Espace de l'Art Concret, Mouans-Sartoux
2006
Ausstellunsgreihe Kollektor, FUTURE7, Berlin
2005
36 x 27 x 10, White Cube Berlin
Ausstellunsgreihe Kollektor, FUTURE7, Berlin
Tarantella, Galerie Crone, Berlin 2004
Ausstellunsgreihe Kollektor, FUTURE7, Berlin
Mappa Mundi Europa I, Art Klyazma, Moskau
Eurovision, Zentrum für zeitgenössische Kultur ZSK, Ekaterinburg
Monte Video Europa, Kunstallianz, Berlin
2003
Sportiv, Förderkoje Messe Art Cologne, Galerie Ascan Crone
Landscape-Game-Memorial, Messe Art Frankfurt, Förderkoje


Harry Walter
geboren 1953 in Stuttgart, Künstler und Autor.
Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Stuttgart und Tübingen. Die wichtigsten Lehrer waren Max Bense, Ernst Bloch, Paul Hoffmann und Dieter Jähnig. Quereinstieg in die Kunst.
Zahlreiche Aktivitäten, Projekte, Vorträge und Publikationen im Grenzland zwischen Philosophie, Literatur und Bildender Kunst. 1982 Mitbegründer der künstlerischen Produktionsgemeinschaft «Archiv beider Richtungen» (später: «ABR-Stuttgart»). Seither Lehraufträge und Gastprofessuren an verschiedenen staatlichen und privaten Kunsthochschulen im In- und Ausland. Vielfältige Kooperationen mit anderen Künstlern wie Marc-Steffen Bremer, Karin Sander und Georg Winter. Seit September 2007 Mitarbeiter an der Professur «Grundlagen des Gestaltens» der ETH Zürich. Interessensschwerpunkte: Krieg, Modellwelten, Tapeten, Dichte, Standards, Perpetuum mobile, Rückbildungsgymnastik, Bildtheorie. 2009 Mitbegründer von "Begleitbüro SOUP (Stuttgarter Observatorium Urbener Phänomene)" im Zusammenhang mit dem Projekt "Stuttgart 21".
Letzte Veröffentlichung
Der Mutterkompass. Stalingrad-Erinnerungen eines Spätergeborenen.
In: Akustisches Gedächtnis und Zweiter Weltkrieg, Hg.: Robert Maier
V&R unipress Göttingen 2010
ISBN: 978-3-89971-585-9
Letzte Ausstellung
Der Mutterkompass
Beitrag zur Ausstellung: "Fremde Heimat" Kunsthalle Mannheim 2010
Die Frage nach den spezifischen Möglichkeiten «künstlerischen Denkens» angesichts des nach Sparten organisierten Erkenntnisbetriebs steht im Zentrum sowohl meiner künstlerischen/schriftstellerischen Arbeit wie auch meiner Lehrtätigkeit.